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Freitag, 26. April 2024

26.04.2024_Kiskörös-Arad (Cabana Lac)

Gestern Abend war ich noch einmal im Restaurant neben der Therme und habe mal, wie es sich gehört, ungarischen Gulasch bestellt. Auf der Karte stand das Gericht mit Salzkartoffeln, was ich am Vortag schon gesehen hatte und das geht gar nicht.

Ich habe also schon am Nachmittag gegoogelt, was "Knöpfle" auf ungarisch heißt und das sind hier "Nokedli". So habe ich es dann auch bestellt und tatsächlich bekommen. Seeeeehr lecker. 
Und mit Dessert und Wein waren es dann mal gerade 17 Euro.
Heute Morgen bin ich dann ganz früh aufgestanden, um mal ein Bild von den Thermalbecken zu machen. Tagsüber geht das nicht, weil man zwangsläufig irgendwelche Leute auf den Bildern hätte und ich leider keine Erklärungen nach der DSGVO dabei habe, ob ich sie fotografieren darf.
Was mir gleich aufgefallen ist: 
Beide Becken hatten über 40 Grad und das gabs noch nie.
Als ich dann um 8 Uhr, wenn man offiziell ins Bad darf, hingekommen bin, waren beide Becken immer noch viel zu heiß und der Zugang war gesperrt. 
Innerhalb von 15 Minuten hatten sie dann aber eines der Becken mit kaltem Wasser geflutet und man durfte rein. Ich habe mir noch einmal eine halbe Stunde Thermalwasser gegönnt, bevor ich meinen Krempel zusammengepackt habe und zur Kasse gegangen bin. Für die 2 Tage musste ich den stolzen Betrag von 27 Euro bezahlen. Für mich ist diese Zwischenstation damit Pflicht und absolut empfehlenswert. 

Gegen 10 Uhr ging es dann so langsam los. Nachdem wir gestern hier nicht über 14 Grad rausgekommen sind, hatte es heute Morgen schon 15 Grad und herrlichen Sonnenschein.
Es ging zunächst in Richtung Soltvadkert, wo ich im Lidl noch einmal eingekauft habe.

Am Anfang war das weniger ein Fahren als ein Reiten auf der hundsmiserablen Straße. Es wurde dann aber ein bisschen besser, nur zu sehen gab es nicht viel, nur Landschaft.

Ich habe mich dann langsam der rumänischen Grenze genähert. 
Wer seine ungarische Aussprache noch etwas verbessern möchte, kann sich hier mal an den Ortsnamen versuchen.
Und wer das fehlerfrei hinbekommen hat, darf hier nochmal üben.
Gegen 14 Uhr war ich in Battonya, dem letzten ungarischen Ort vor der Grenze. Hier gab es wenigstens mal eine Kirche, die ein Foto lohnte. Zwischenzeitlich hatte es 17 Grad. Sehr angenehm nach den Temperaturen in den letzten Tagen. Die dicke Jacke wurde schon verbannt und auch der Pullover durfte im Auto bleiben.

Der Grenzübertritt war unspektular. Sie wollten nur den Ausweis und die Fahrzeugpapiere sehen, dann ging es weiter in Richtung Arad. Hier war ich im 1. Ort hinter der Grenze, in Turnu.

Man muss die Uhr ab hier eine Stunde vorstellen. Rumänien hat eine andere Zeitzone.

Dann gab es aber doch noch einen kleinen Aufreger. 
In Ungarn hatte ich nicht getankt, weil ich gesehen habe, dass Diesel in Rumänien günstiger ist. Es wäre in Ungarn mit 1,65 € auch nicht wirklich teuer gewesen, aber Rumänien war halt billiger.

Also habe ich am Ortseingang von Arad den Tank gefüllt und als ich bezahlen wollte, ging das Drama los. Die DKB-Debit-Karte ging nicht. Noch einmal probiert - Transaktion abgebrochen -. Dann die Santander Debit-karte probiert, die wurde erst gar nicht akzeptiert. Dann hatte ich noch die Santander-Kreditkarte, die ich nie nutze und bei der hatte ich nun wirklich keine Ahnung, wie der PIN lautet. Ich habe einen Versuch unternommen, der war aber nichts.
Ich habe dann erstmal das Auto von der Zapfsäule weggefahren und habe mir die DKB-Karte in der App angeschaut. Obwohl die Bezahlung für Europa aktiviert war, war Rumänien explizit abgeschaltet. An was das wohl liegt? Ich habe Rumänien dann in der App aktiviert und bin wieder in den Shop gegangen. Und siehe da, ich konnte mein Diesel zum Preis von 1,47 €/l bezahlen.
Ich bin danach direkt hierher zur Cabana Lac gefahren, wo wir im Herbst 2022 schon mal 2 Tage standen.
Ein wirklich schöner Platz an einem See mit einem Restaurant, das bis 22 Uhr geöffnet hat.
Man kann hier auf dem Parkplatz problemlos übernachten. Das Restaurant und der See waren bei der Ankunft stark frequentiert. Da kommen viele Familien mit Kindern und auch ganz viele Rumänen mit Jogginghosen. Ich denke aber, dass es heute Abend, wie letztes Mal, sehr ruhig hier sein wird.

Für Morgen habe ich noch keinen rechten Plan. Ich versuche im Restaurant mal ausfindig zu machen, ob die Transalpina und die Transfagarasan, die beiden Hochgebirgsstraßen, geöffnet sind. Die würde ich gerne noch einmal fahren. Allerdings vermute ich, dass die aufgrund der Schneefälle in den vergangenen Tagen geschlossen sind. Schauen wir mal.


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