Heute Morgen sind wir kurz vor 6 Uhr aufgestanden und wurden direkt von dieser Truppe hier begrüßt. Der Himmel war wolkenlos und die Temperaturen am frühen Morgen sind einfach genial.
Gegen 6.30 Uhr kam die Sonne über den Berg und man will da gar nicht mehr weg, aber nach 5 Tassen Kaffee passt einfach nichts mehr rein.
Hier noch ein Blick in das Ceri-Restaurant vor der Abfahrt.
Gegen 09.30 Uhr ging es los, zunächst nach Didyma. Hier ist der Eintrittspreis mit 7 Euro noch bezahlbar, wenn auch das deutlich mehr ist wie noch vor 2 Jahren. Da man die Anlage von außen nahezu komplett übersehen kann, haben wir uns den Eintrittspreis geschenkt und von außen ein paar Fotos gemacht.
Es ging dann weiter an der Küste entlang und da haben wir dann auch mal ein Foto von uns gemacht. Ich stelle ja nie persönliche Bilder ein, aber das dürft ihr haben.
Es ging dann weiter nach Miletos, der nächsten Ausgrabungsstätte. Auch hier haben wir nur von außen ein paar Bilder gemacht, weil wir heute noch einiges an Strecke vor uns hatten.
Ich denke, sie schießen sich hier mit den völlig überzogenen Eintrittspreisen selber ins Knie und die Touris bleiben einfach weg. Bisher kamen die Hauptbesucher ja aus den Hotels in den Urlaubsregionen und ich vermute, dass die Tagesausflüge jetzt dort so teuer angeboten werden, dass einfach niemand mehr bucht.
Doganbey liegt direkt am Meer und hier endet die Straße um die Halbinsel. Man muss also die 10km bis zur Hauptstraße nach Sölke wieder zurückfahren.
Es ist ein absolut verschlafenes Örtchen in einer sehr schönen Landschaft. Direkt hinter dem Ort ragt das Gebirge steil auf. Der Ort besteht eigentlich nur aus ein paar Restaurants, aber auch hier war kein einziger Besucher.
Hier ein Bild von der Straße nach Doganbey. 10 km bizarre Landschaft. Es lohnt sich, den 10km-Abstecher zu machen.
Gegen 14 Uhr kamen wir in Ephesus an und haben den horrenden Eintrittspreis, den ihr hier sehen könnt, zähneknirschend bezahlt. Dass uns vorher schon 6 Euro für den Parkplatz abgeknöpft wurden, muss man wohl nicht extra erwähnen. Ein PKW kostet zwar nur 3 Euro, aber die Dame am Eingang fand, dass unser Auto zu groß ist und daher das Doppelte kostet. Man kann die Touris auch bewusst vergrätzen.
Klar, Ephesus ist schon eine berühmte Ausgrabungsstätte aber irgendwie ist es trotzdem unverschämt.
Es hatte bei der Besichtigung zwar nur 29 Grad, aber selbst das ist in der Sonne schon unerträglich heiß, wenn man auf dem Pflaster rumläuft. Der hier fand das auch und hat sich mal etwas relaxt aufs Pflaster geworfen.
Ephesus hat einen unteren und einen oberen Eingang. Wir hatten unten geparkt und sind zuerst nach oben gelaufen, weil ich es angenehmer finde, auf dem Heimweg nach unten zu laufen. Als wir am oberen Eingang angekommen waren, haben wir uns vor dem Rückweg ein Eis gekauft und das war dann gerade mal das 3-fache gekostet, wie zuvor am Dalyan-Strand.
Ihr habt sicher schon bemerkt, dass ich immer wieder auf den Preisen rumhacke, aber hier läuft im Moment gewaltig was schief.
Nach dem Besuch von Ephesus waren wir so durchgeschwitzt, dass ich in Park4Night nach einem Campingplatz geschaut habe und im 5-km entfernten Acarlar sollte ein hübscher Platz bei einem Hotel sein. Wir sind da im Dörfchen rumgeirrt, bis wir im Hof eines verfallenen Anwesens standen aber von Campingplatz keine Spur.
Bei der weiteren Suche haben wir dann am 15km entfernten Pamucak Beach, der zu Selçuk gehört, einen weiteren Campingplatz entdeckt und hier sind wir jetzt. Die Campinginfrastruktur hier ist einfach sehr bescheiden und im Umkreis von vielen Kilometern gab es nichts anderes.
Der Platz hier ist aber absolut ok. Wir haben einen schönen Schattenplatz unter den Bäumen. Das Meer ist nur wenige Meter entfernt. Er kostet rund 10 Euro pro Person inkl. Strom und es kommt reichlich heißes Wasser aus der Dusche, was uns heute wirklich wichtig war.













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