Gegen 19 Uhr bin ich zum Essen gegangen und der See lag zu diesem Zeitpunkt spiegelglatt da.
Einer der Schwäne (oder ist eine Schwänin- ich kann doch nicht gendern) kam noch zum Fotoshooting vorbei.
Zum Essen gab es 2 Scheiben Hühnerbrust mit Pommes und eine Knoblauchsoße dazu. Ein Glas Wein war nicht zu bekommen, da musste ich gleich die ganze Flasche kaufen, aber dafür habe ich heute noch was davon. Dann gab es noch ein leckeres Dessert mit einem Brandteig, einen Espresso und einen Kognac und da waren wir dann in der Summe bei 20 Euro. Das würde ich mir zu Hause mal wünschen.
Ich habe gestern Abend noch verschiedene Infos zum Straßenzustand eingeholt und mir wurde von allen Seiten gesagt, das im Moment weder die Transalpina noch die Transfagarasan geöffnet sind.
Deshalb habe ich dann heute Morgen meine Route kurzfristig geändert und bin nach Temeswar gefahren. Da war ich noch nie und ich muss ja nicht alle Stationen, die ich vor 1,5 Jahren angefahren habe, noch einmal machen, zumal es wegen der gesperrten Straßen sowieso nicht geht.
Es hatte um 8 Uhr noch 11 Grad, wurde aber in Richtung Temeswar immer wärmer.
Es ging dann hier über Vinga....
...in Richtung Temeswar. Die Bäume entlang der Straße sind wohl unverwüstlich. Die kappen den Stamm auf einem Meter Höhe und dann treiben die Teile einfach wieder einen neuen Stamm aus.
Gegen 10.30 Uhr war ich in Temeswar. Es hatte nun 20 Grad und war sehr angenehm.
Um diese Zeit waren direkt in der Innenstadt noch viele Parkplätze leer, allerdings kann man die nur per App oder SMS bezahlen. Also habe ich mir erstmal die App TPark heruntergeladen und eingerichtet, damit ich die horrende Parkgebühr von 1,32 € für 2 Stunden bezahlen konnte. Danach bin ich in Richtung Innenstadt gelaufen.
Temeswar gehört zum Banat und hat eine recht nette Innenstadt. Hier ist die orthodoxe Kathedrale aus den Jahren 1936-1941. Temeswar hat ca. 250.000 Einwohner und hatte mal sehr viele Straßenkinder, die in der Kanalisation lebten und "children-rats" genannt wurden.
Auf dem Fluss Temesch fahren auch einige Ausflugsboote.
Hier das Nationaltheater....
...und die schöne Fußgängerzone.
Auf dem Platz waren schon unzählige geführte Reisegruppen unterwegs. Richtige Pulks.
Nach eineinhalb Stunden hatte ich genug und habe mir in einem Kaffee noch Pfannkuchen mit Obst und einen Cappuccino bestellt. Ich esse ja wirklich gerne süß, aber bei dem Teil musste ich die Soße runterkratzen, sonst wäre ich auf der Stelle einem Zuckerschock erlegen. Ich habe dann auch fast die Hälfte liegen gelassen und mich auf das leckere Obst konzentriert.
Gegen halbeins bin ich weitergefahren und habe mir eine Route in Richtung Lugosch rausgesucht. Das war allerdings suboptimal, da die 592 sehr viel befahren ist und ein LKW hinter dem anderen brettert.
Kleine Nebenstraßen waren nicht zu finden und so hatte ich 10 km nach Lugosch, hier bei Gavojdia, keine Lust mehr und bin links in einen Feldweg zum Fluss abgebogen. Nach ein paar hundert Metern habe ich diese Stelle hier gefunden.
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