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Samstag, 8. Juni 2024

08.06.2024_Kotor-Camping Sirena

Gestern Abend haben wir in Kotor vom Campingplatz aus noch einen kleinen Spaziergang entlang der Straße gemacht. Es läuft sich da nicht wirklich gut, weil die Straße so schmal ist und die wie die Idioten da durchbrettern. 





Nach dem Spaziergang waren wir auf dem Campingplatz essen. Das Essen war gut und mit 25 Euro inkl. Getränke auch preislich ok. Für den Platz mussten wir 26 Euro ohne Strom bezahlen.
Die Bucht von Kotor sieht nicht nur am Tag sehr schön aus sondern auch nach Einbruch der Dunkelheit.

Schön war auch, dass wir hier keinerlei Schnaken hatten und alle Fenster am WoMo offen lassen konnten. Bei Nachttemperaturen von über 20 Grad ist das schon angenehm, wenn ein bisschen Luft in die Karre kommt.

Heute Morgen sind dann nach und nach alle WoMos vom Platz verschwunden. Jetzt hätten wir meinen Lieblingsplatz mit dem Bänkchen, von dem aus man über die Bucht schauen kann, haben können, aber wir mussten halt leider auch weiter.
Gegen 08.30 Uhr sind wir weggefahren. Vom Campingplatz aus sind es dann nur noch 2 km, bis man zur Fähre kommt, um die Bucht zu überqueren. 

Das reicht aber auch, weil es echt schwierig wird, wenn einem auf dieser Straße ein Fahrzeug entgegenkommt.
Obwohl an der Fähre viele Autos warteten, mussten wir nicht lange warten. Es sind ständig 4 Fähren gleichzeitig unterwegs, weshalb das alles Ratz-Fatz geht.
Die Überfahrt kostete 10,40 Euro, was für die Qualität der Fähre ok ist und immerhin 4 Euro weniger als sie uns für das Holzfloß in Albanien abgeknöpft haben.


Nach dem Anlegen ging es los in Richtung Kroatien. Um kurz nach 10 Uhr waren wir an der Grenze. Der Grenzübertritt verlief absolut unproblematisch ohne Kontrollen.
Da wir ab jetzt einfach Strecke machen müssen, sind wir ohne Abstecher auf der Küstenstraße 8 in Richtung Norden gefahren.

Die erste größere Stadt, an der man vorbeikommt, ist Dubrovnik. Die Altstadt werden wir irgendwann mal besichtigen, aber es ist hier einfach alles hoffnungslos überlaufen. Vor Dubrovnik lag draußen ein großes Kreuzfahrtschiff ....
...und im Hafen noch eine kleinere Ausgabe. Da turnen dann mal ein paar tausend Leute da rum und das ist uns zu viel.

Wir sind dann einfach immer auf der 8 geblieben. Die Straße führt die meiste Zeit direkt an der Küste entlang mit tollen Ausblicken auf das Meer und die Berge.

Bei Neum ist Kroatien ja unterbrochen und man musste bis Anfang 2023 durch Bosnien-Herzegowina fahren, also nochmal 2 Grenzübergänge. Jetzt ist die riesige Umgehungsstraße fertig und man kann diesen Teil umfahren, in dem man über die vorgelagerte kroatische Insel fährt und dann nach dem kleinen Stück Bosnien-Herzegowina wieder über die große Brücke zurück nach Kroatien kommt.


Im Plan hatten wir heute rund 250 km und deshalb ging es dann einfach immer weiter auf der 8 in Richtung Norden.
In Gradac sind wir in den Ort reingefahren, um eine Mittagspause einzulegen. Man kann nur auf einer schmalen Straße entlang des Strandes parken und die Parkplätze sind alle gebührenpflichtig. Dafür gibt es einen einzigen Parkautomaten, der irgendwo in der Mitte der Straße steht. Wir mussten bis zu dem Teil fast 500 Meter laufen, das Ticket holen, wieder zurück zum Auto und dann wieder am Automaten vorbei zu den Gaststätten, die alle im vorderen Bereich liegen. Dort war halt alles schon zugeparkt.
Ohne Parkticket ging es auch nicht, weil ein Rollerfahrer ständig die ganze Parkreihe abgefahren ist und Tickets verteilt hat. Na ja, so kommt man an einem Fahrtag auch zu einer ausgedehnten Wanderung.

Ich habe dann mal wieder einen Palatschinken mit Schoko gegessen...
...und Heike hatte einen Salat mit gebratenem Thunfisch.
Nach der Mittagspause sind wir die restlichen 70km bis zum Campingplatz Sirena kurz vor Omiš gefahren.
Der Platz ist für eine Zwischenübernachtung ideal und liegt sehr schön, auch wenn es keinen vernünftigen Badestrand gibt.


Hier gehen wir jetzt dann zum Essen und morgen geht es weiter in Richtung Slowenien.

Die Bilder im Blog macht im Übrigen alle Heike mit ihrem Handy. Ich muss ja schließlich fahren und sie übernimmt das Fotografieren und sie macht hübsche Bilder.
 

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