Ich habe dann auch gleich die Campinggebühr für 2 Tage in Höhe von 48 Euro (ohne Strom) bezahlt. Der Preis ist in Ordnung, zumal der Platz sehr ruhig und gepflegt ist.
Es war am Abend noch sehr warm und wir hätten gerne alle Fenster im WoMo aufgerissen. Das war aber aus streuselkuchentechnischen Gründen nicht möglich, weil es, wie in den vergangenen Tagen, recht viele Schnaken gab und die immer irgendwie den Weg in die Karre finden. Unter 5 bis 10 Stichen pro Tag geht es kaum und Heike mögen die Viecher ganz besonders.
Durch etliche Widrigkeiten haben wir den Zeitvorteil aber recht schnell wieder eingebüßt. Erst war die geplante Route nicht auf dem Navi verfügbar, so dass wir anhalten und die Route mit dem Laptop noch einmal eingeben mussten. Da war schon mal die erste Viertelstunde weg.
Am Ortsausgang von Igoumenitsa gibt es kurz hintereinander mehrere Tankstellen, wo wir noch einmal für 1,52 €/l vollgetankt haben. Auf der Strecke davor war Diesel kaum unter 1,60 €/l zu bekommen.
Dann ging es noch in den Lidl, ein paar Sachen einkaufen und nun war es schließlich schon 10 Uhr durch, bis wir mal wegkamen. Einige Kilometer hinter Igoumenitsa ist dann auch schon die Grenze nach Albanien. Der Grenzübertritt verlief problemlos ohne eine Zollkontrolle.
Es ging dann in Richtung Vlora, zunächst über kleine Nebenstraßen und dann weiter immer auf der SH8. Diese Strecke bin ich noch nie gefahren und sie stellte sich im Lauf des Tages als superschön heraus.Wie man sieht, war das Wetter am Anfang wieder sehr schön und es hatte 28 Grad.
Kurz hinter Vrinë kamen wir plötzlich an einen kleinen Fluss, den man nur mit einer Fähre überqueren konnte.
Fähre ist ein hochtrabendes Wort für das Holzbrett, das sie hier an Seilen übers Wasser gezogen haben.
Offensichtlich sparen sie hier aber auf eine richtige Fähre, weshalb sie mal schlappe 14 Euro für die Überfahrt von 1 Minute kassiert haben.
Albaner halt.
Die Straße führt dann im weiteren Verlauf oft direkt an der Küste entlang, dann geht es wieder steil rauf ins Gebirge und wieder runter ans Meer. Wirklich interessant und sehr abwechslungsreich.
Wir hatten ja bei der Einreise wieder eine Zeitumstellung und haben eine Stunde geschenkt bekommen. Der Magen hatte das aber noch nicht registriert, weshalb wir schon vor 12 Uhr hier im Lokal saßen und ein Häppchen genommen haben.
Auf dem weiteren Weg haben die beiden Esel hier unsere letzte Banane bekommen. Eigentlich hatte Heike die aus dem Kühlschrank geholt, damit wir sie zusammen essen, aber als die beiden das Teil gesehen haben, kamen sie sofort angerannt. Auf jeden Fall wissen wir jetzt, dass Esel auch Bananen mögen. (und nur mal so: Ich hab nichts abbekommen)
Die SH8 schraubt sich dann vor Flora über viele Serpentinen steil nach oben. Man kommt sich vor wie in den Alpen.
Die weißen Striche, die man im Berg sieht, ist die Serpentinenstraße.
Es wurde dann allerdings im Gebirge recht trüb und es regnete auch mal ein paar Tropfen. Die Straße wurde davon aber nicht nass. Nur die Fernsicht war halt leider nicht so schön.
Auf der Passhöhe haben wir dann noch einen Cappuccino getrunken, bevor es runter ins Tal nach Vlora ging. Da oben hatte es gerade mal noch 20 Grad. Für uns natürlich saukalt.
Als wir dann fast wieder auf Meereshöhe waren, kam der blaue Himmel zurück und die Temperatur stieg wieder auf 28 Grad.
Hier Flora von oben.
An Flora sind wir auf einer ganz neuen Umgehungsstraße vorbeigefahren und dann weiter in Richtung Fier. Unterwegs haben wir an einem Lokal kurz angehalten, wo es ein offenes WLAN gab. In Park4Night haben wir dann 8 km weiter kurz vor Fier einen hübschen Stellplatz bei einem Restaurant entdeckt, der wir angefahren haben. Wir sind halt heute und morgen auf WLAN angewiesen, weil wir hier unsere Daten deaktiviert haben und sich wegen 2 Tagen der Kauf einer SIM-Karte nicht lohnt.
Die Kneipe liegt an einem kleinen See und ist sehr gepflegt.
Der Besitzer war gleich damit einverstanden, dass wir hier übernachten und hat auch das WLAN-Passwort rausgerückt.
Auf dem Parkplatz gibt es ein kleines Gehege mit Pfauen, Hasen und sonstigem Getier.
Es ist wirklich ein hübsches Plätzchen und für eine Zwischenübernachtung abseits der Straße mehr als ok.
Morgen geht es weiter an den Lake Shkodra, wo ich sicherheitshalber einen Platz reserviert habe, da der Platz stark frequentiert ist. Dort haben wir dann auch wieder WLAN und können uns dann am Abend auch melden.

































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