Für 2 Portionen Spaghetti mit Hackfleischsoße, einem halben Liter Wein und einer Flasche Wasser haben 16 Euro bezaht. Die nehmen hier zum Glück überall Euros, da wir wegen den 2 Tagen in Albanien nicht extra Geld in Landeswährung geholt haben und Kreditkarten will hier fast niemand haben.Wir hatten die Kneipe noch nicht richtig verlassen, ging das Licht (und leider auch das WLAN) aus und wir standen da kurz darauf, als der Bedienerich (gut; nicht ganz gendergerecht) weggefahren ist, alleine.
Bis wir mit dem Frühstück fertig waren, hatte es schon wieder 20 Grad und der Nebel verschwand, wie die Sonne über den See kam.
Über den weiteren Weg gibt es nicht viel zu sagen. Wir sind, bis auf ein kurzes Stück Rumpelstrecke am Anfang, über die großen Hauptstraßen zunächst in Richtung Tirana und dann Richtung Shkodra gefahren. Während es um Tirana herum eher langweilig ist, wird es vor Shkodra wieder landschaftlich sehr reizvoll.
Die Temperatur kletterte unaufhörlich und gegen 11 Uhr hatten wir schon wieder 29 Grad.
Obwohl es in Shkodra zwischenzeitlich eine gut ausgebaute Umgehungsstraße gibt, sind wir mitten durch die Stadt gefahren. Ich kannte das Chaos ja schon, wollte es Heike aber einfach mal zeigen und außerdem waren wir sehr früh dran. Da fährt alles kreuz und quer. Parken in 2. und 3. Reihe ist normal und die Radfahrer kommen dir von allen Seiten und auf allen Fahrspuren entgegen.
Der Lake Shkodra ist extrem warm. Die Wassertemperatur am Rand beträgt sicher um die 26 Grad. Die Berge, die man auf der gegenüberliegenden Seite sieht, gehören bereits zu Montenegro.
Der Platz ist einfach schön und man könnte hier auch 2 oder 3 Tage verbringen. Die Zeit haben wir leider nicht.
Über unserem Stellplatz wohnt ein größerer Vogelclan und ich habe bereits einen Tinitus bei dem Gezwitscher.
Klar war natürlich auch, dass da irgendwann mal was runterfällt.
Als wir hier ans Wasser gegangen sind, habe ich extra die Stühle an den Tisch gelehnt, damit uns die Baumbewohner nicht darauf sch.....
Haben sie auch nicht gemacht, auch nicht auf die Rückenlehne. Aber kaum hatte ich den Stuhl nach der Rückkehr ordentlich hingestellt, machte es Platsch und es gab einen Volltreffer mittig auf der Sitzfläche.
Wir haben dann den Tisch und die Stühle ein Stück weitergetragen und waren der Meinung das passt jetzt. Ich hatte mich noch nicht richtig hingesetzt, hatte ich den nächsten Fladen auf dem Arm.
Heike fand das lustig und hat ihr Handy aufgeklappt und Schwupps, hat ein Baumbewohner zielsicher in ihre Handyhülle gesch.....
Also nochmal umziehen mit Tisch und Stühlen und bis jetzt klappte es ganz gut. Mal schauen, ob das so bleibt.












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