Diese Truppe kam dann auch noch aus dem Wasser und hat sich um unseren Tisch herum angesiedelt. Mit unserem Essen konnten wir ihnen allerdings keinen Gefallen tun.
Die Nacht hier an der Wasserkante war absolut ruhig und als wir heute Morgen um 07.30 Uhr aufgestanden sind, hatte es schon wieder 22 Grad.
Gegen 09.30 Uhr sind wir ins Gebrige in Richtung Meteora aufgebrochen. Es ging zunächst nach Elassona....
...und dann durch die Berge, wobei mir Google auf dem Weg nur noch Ortsnamen in griechischer Schreibweise anzeigt. Die will ich euch nicht zumuten.
Es ging dann zunächst auf über 1000 Meter hoch, dann wieder auf 300 Meter runter und dann nochmal auf 1100 Meter hoch.
In einem kleinen Dorf unterwegs haben wir etwas Frischwasser für unseren Kaffee morgen früh abgefüllt. Diese öffentlichen Brunnen gibt es hier überall und auch die Griechen kommen hierher und füllen sich Wasserkanister ab.
Die Straßen waren auf der ganzen Strecke nahezu leer. Oft kam mehrere Minuten lang kein einziges Fahrzeug entgegen. Dafür rannten immer wieder mal Schildkröten mitten auf der Straße herum, die wir natürlich gerettet und ins Gebüsch getragen haben.
Die hier war noch winzig, aber ist halt auch mitten auf der Fahrbahn rumgeturnt. Auch sie wurde ins Gebüsch verfrachtet, auch wenn sie nicht wollte.
Es ist schon ziemliches Niemandsland hier und man sieht auch nur ein paar alte Leute, die mit ihren Herden durch die Landschaft ziehen. Die Jungen haben die Gegend vermutlich längst verlassen und sind in die Stadt gezogen.
Gegen 14 Uhr kamen wir dann in die Gegend von Meteora.
Wenn man dann näher kommt sieht man erst, dass es viele einzelne Felsnasen sind. Es gibt auf den einzelnen Felsen insgesamt 24 Felsenklöster, wobei man sich schon fragt, wie die das gebaut haben.
Wir haben es genossen, dass wir schon um 14 Uhr an unserem Platz beim Guesthouse Arsemis ansteuern konnten und nicht wieder bis um 17 Uhr fahren mussten. Beim Guesthouse darf man kostenlos stehen aber es wird erwartet, dass man am Abend zum Essen kommt.
Es gibt hier zwar keine Campinginfrastruktur, aber zumindest einen Mülleimer und es ist absolut ruhig, Bis jetzt (21.10 Uhr) sind gerade mal 2 Autos hier durchgekommen.
Wir sind jetzt gerade vom Essen zurück und haben mit einer Flasche Wein ca. 30 Euro bezahlt. Der einzige Campingplatz, der hier in der Nähe ist und vernichtend bewertet wird, kostet 35 Euro. Das Geld verfuttern wir lieber an so einem schönen Platz.
Da es bei der Ankunft hier wieder 33 Grad hatte, haben wir wieder die Dusche in der Karre angeworfen. Es ist schon sehr angenehm, dass man das alles an Bord hat und nicht zwingend auf einen Campingplatz muss. Es sieht alles danach aus, dass es eine tropische Nacht gibt. Es ist jetzt fast 22 Uhr und wir haben immer noch 24 Grad.
Dass uns der Wirt jetzt zum Schluss noch mit einem großen Glas Ouzo abgefüllt hat, macht es auch nicht kühler.






















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen