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Freitag, 31. Mai 2024

31.05.2024_Gökcetepe-Kavala

Nach einer sehr ruhigen Nacht in Gökcetepe am Strand mit Meeresrauschen ging es heute Morgen gegen 09.30 Uhr los in Richtung Griechenland. Wir fuhren zunächst in Richtung Kasan und dann nach Ipsala.

Nach ca. 1 Stunde hatten wir, nachdem wir den Tank noch einmal für 1,19 €/L vollgequetscht haben, die Grenze erreicht. Der Grenzübertritt war dieses Mal unproblematisch und nach ca. 15 Minuten hatten wir alle 5 Kontrollstellen durch. Warum 5? Türkische Passkontrolle, türkische Autokontrolle, dann Zoll. Und bei der Einreise griechische Passkontrolle und nochmal Zoll. 
Durch unsere begrenzte Reisezeit müssen wir leider Strecke machen und können nicht so gemütlich rumdümpeln. Deshalb sind wir auf der griechischen Seite überwiegend auf der Schnellstraße geblieben und weiter in Richtung Alexandropoulis gefahren. Viel zu sehen gibt es da nicht. Rechts und links Felder und ab und zu etwas Gebirge.
Auf vielen Kilometern waren dort die Wälder links und rechts der Straße verbrannt. Vermutlich waren das Waldbrände vom Vorjahr, da auf dem Boden schon langsam wieder die Grünpflanzen zu sehen sind.

Es ging dann weiter über Komotini in Richtung Kavala. Einige Kilometer hinter Komotini kommt man nach Lagos, wo man mehrere Kilometer über eine Art Damm fährt. Links ist das Ägäische Meer und rechts der Vistonida See. 


In der Lagune von Lagos liegt auch das sehr schöne Nikolauskloster, das von einigen Mönchen bewohnt und bewirtschaftet wird.






Vor dem Kloster saßen wieder einige Kätzchen, die man sofort hätte einpacken können. Wenn man in der Türkei und hier alle süßen Kätzchen einpacken würde, hätten wir längst keinen Platz mehr im Auto.
Nach dem kurzen Stopp am Kloster sind wir weiter in Richtung Kavala gefahren. Ca. 10 km vor Kavala sind wir auf den Campingplatz Alexandros gefahren, der vor 2 Jahren noch 15 Euro gekostet hat. 
Der Platz war nahezu voll mit deutscher und österreichischer Weißware und kostet nun 22 Euro. 45% Steigerung in 2 Jahren ist auch beachtlich, also auch offensichtlich hier eine kleine Preisexplosion. Der Platz liegt aber schön und im Restaurant auf dem Platz sitzt man direkt an der Wasserkante.

Am ersten Tag in Griechenland musste ein griechisches Gericht her, weshalb wir Souflaki mit Tsatziki bestellt haben. Bei der Ankunft gegen 17 Uhr hatte es hier 24 Grad, eine ideale Temperatur.

Was seit mehreren Tagen massiv nervt sind die Schnaken. Ab dem Spätnachmittag wird man überall gefressen. Selbst wenn man sich einschmiert und nur einen Quadratzentimeter vergisst, stechen sie einem zielstrebig genau an dieser Stelle. Man muß selbst das Gesicht einschmieren, sonst sieht man bald aus wie ein Streuselkuchen. (Heike hat schon eine gewisse Ähnlichkeit)

Was uns noch am Herzen liegt. Wir fahren seit längerer Zeit im schönsten Wetter und verfolgen aber täglich das Wetter zu Hause. Wir haben wirklich Mitleid mit euch und das ist nicht ironisch gemeint. Wir wünschen Euch wirklich von Herzen auch mal einen schönen Sonnentag ohne Regenschauer und ein paar Grad mehr.

Donnerstag, 30. Mai 2024

30.05.2024_Dikili-Gökçetepe

Heute gibt es nicht viel zu berichten. 

Wir sind erst gegen 7.30 Uhr aufgestanden, was für WoMo-Verhältnisse eher spät ist.

Nach dem Frühstück sind wir nochmal kurz zur Strandpromenade gegangen und haben das Bild gemacht, weil wir es gestern vergessen hatten. Hier ist absolut noch keine Saison, weshalb auch alle Liegestühle an der Kette hängen und keine Menschenseele unterwegs ist.

Als wir dann gegen 09.30 Uhr wegfahren wollten kam die Überraschung. Wir waren eingesperrt. Das Einfahrtstor, das gestern offen stand, war zu und es war niemand rum.

Ich bin dann zum Haus des Türken marschiert, der uns gestern erlaubt hatte, hier in der Anlage stehen zu bleiben. Leider war nur seine Frau zu Hause und sie hatte keine Fernbedienung. Das war aber kein großes Problem. Sie ist zu einer Nachbarin marschiert und nach 10 Minuten war dann jemand aufgetrieben, der uns das Tor öffnen konnte. Mit leichter Verpätung ging es dann los in Richtung Fähre.

Wir sind zunächst ausschließlich auf der sehr gut ausgebauten D550 in Richtung Çanakkale gefahren. Da wir nur Strecke machen wollten und es auch nicht viel zu sehen gab, gibt es von unterwegs keine Bilder.

Hier in Çanakkale haben wir dann mal, bevor wir auf die Fähre sind, die riesige Moschee fotografiert.

Am Fährhafen war ich dann zunächst ein wenig unsicher, da überall nur Wegweiser zu einer Fähre nach Istanbul standen. Bisher sind wir ja immer ein Stück weiter nördlich bei Gelibolu auf die Fähre gegangen.

Ich habe dann am Schalter gefragt und erhielt die Auskunft, dass auch die Fähre hier nur auf die andere Seite nach Eceabat fährt. Da sich dort dann aber gleich der Autobahnanschluss nach Istanbul befindet, sind die Hinweisschilder so komisch beschriftet.

Also haben wir die Überfahrt für 9 Euro gebucht. Die Fähre fuhr auch wenige Minuten später los und nach ca. 30 Minuten kamen wir in Eceabat an.

Dort haben wir in diesem Straßenkaffee am Hafen erstmal einen Cappuccino getrunken, der wirklich richtig gut war. Das ist in der Türkei leider die Ausnahme, dass man mal einen vernünftigen Kaffee bekommt.


Wir mussten dann halt auf dieser Seite hoch nach Gelibolu fahren, weil man einfach um die Bucht  herumfahren muss. Die Straße auf dieser Seite war nach einen kurzen schmäleren Stück an der Küste entlang fast neu, 4-spurig ausgebaut und absolut kein Verkehr. Bei dem Verkehrsaufkommen ein völlig überdimensionierter Ausbau aber dafür ein sehr entspanntes Fahren.


Vor Gelibolu fährt man dann unter der riesigen Autobahnbrücke durch, die man an Stelle der Fähren auch nehmen könnte. Nur ist das Mautsystem hier recht undurchsichtig für einen Touri, so dass die Fähre unkomplizierter ist.
Nun kam wieder das Problem, einen Platz für die Nacht zu finden. Wir wollten ab dem Fähranleger noch so 100km weiter fahren und in dem Bereich waren nur 2 Campingplätze am Meer mit vernichtenden Bewertungen und völlig überteuerten Preisen verzeichnet.

Wir haben uns dann in Gökçetepe einen Platz am Meer mit angrenzendem Restaurant ausgesucht. Die Anfahrt war recht holprig, weil es hier zwar viele neue Häuser gibt aber man wohl vergessen hat, auch Straßen zu bauen. Schotterpisten mit tiefen Gräben und dann war das erwartete Restaurant auch noch geschlossen. Wie wir schon gestern feststellen mussten, ist hier im nördlichen Teil einfach noch keine Saison und deshalb sind die meisten Restaurants geschlossen. Wir haben uns dann einfach hier ans Meer gestellt und erstmal im Auto geduscht. Danach sind wir um die Ecke gelaufen, wo es einen kleinen Supermarkt gab, der auch ein paar Tische draußen stehen hatte. Hier haben wir schließlich auch was zu essen bekommen, wobei das Preis/Leistungsverhältnis wieder unterirdisch für diese verschlafene Provinz war. 2 Teller Köfte, mit etwas Zwiebel- und Tomatendeko, ein kleines Schälchen Yoghurt und 2 Getränke. Das waren dann mal wieder schlappe 41 Euro. Da passt einfach gar nichts mehr.
 

Mittwoch, 29. Mai 2024

29.05.2024_Pamucak-Dikili

Hier mal noch ein paar Impressionen vom Campingplatz am Pamucak Beach, der z.T. vernichtende Rezensionen in Park4Night hatte.

Ich kann nur sagen, das ist nicht gerechtfertigt. Der Platz ist für hiesige Verhältnisse wunderschön. Man kann im Schatten unter großen Pinien stehen, hat riesig Platz um sich rum und der Strand ist breit mit feinem Sand und sehr gepflegt.

Auch das Restaurant auf dem Platz, in dem wir am Abend essen waren, war sehr gut und auch von den Preisen her absolut in Ordnung.

Wenn man überhaupt etwas kritisieren könnte wären es die Sanitäranlagen, die einfach in die Jahre gekommen sind. Das ist aber auf vielen Campingplätzen so und da habe ich schon weitaus schlimmere Waschhäuser gesehen. In den Damentoiletten war eine Reihe sogar komplett neu gemacht und sah sehr ordentlich aus.
Weil es hier so ruhig und hübsch war, sind wir erst nach 10.30 Uhr weggefahren....
...und haben zuvor noch einen ausgiebigen Spaziergang am nahezu menschenleeren Strand gemacht.
Für heute Stand eh ein Fahrtag auf dem Programm, weil wir mal ein paar Kilometer weiter kommen müssen, sonst wird das nichts mit der Heimkehr am 12.06.

Es ging also über die 4-spurige D550 in Richtung Izmir. Ich habe gestern Abend extra noch die Route gebastelt und mit dem Navi synchronisiert, damit wir uns die Fahrt durch die Stadt sparen und wieder die Fähre nehmen. Es hieß dann auch: "Synchronisierung erfolgreich" aber ich habe das heute Morgen nicht mehr geprüft und irgendwann kamen dann die Wolkenkratzer von Izmir in Sicht und dann war mir klar, dass wir schon fast im Zentrum sind. Die dämliche Tante im Navi, mit der ich eh nicht gut kann, hat meine Route mit der Fähre einfach abgeändert und uns um den ganzen Zipfel rumfahren lassen. Also halt 30km durch den Moloch Izmir, wobei es überwiegend sehr flüssig lief.

Als wir wieder in den Randbezirk kamen, haben wir bei der Vorbeifahrt ein Restaurant entdeckt und haben umgedreht, weil es für türkische Verhältnisse absolut modern und untypisch aussah. Es war das Restaurant "Laf Gastro Pub - A la Carte" in Menemen. Es war schon 13.30 Uhr und wir hatten Lust auf einen Kaffee und siehe da, es gab wirklich einen Cappuccino, der genießbar war. Das ist hier selten der Fall, weil es meist nur türkischen Kaffee mit Satz in der Tasse gibt. Da der Kaffee gut und das Ambiente richtig schön war, haben wir nach der Speisekarte gefragt, worauf uns ein QR-Code, der auf dem Tisch klebte, gezeigt wurde. Man konnte die Karte also Online abrufen und es waren leckere Sachen zu absolut bezahlbaren Preisen darauf. Wir haben uns 2 Burger bestellt und die waren richtig lecker. Endlich mal Pommes-Frites, die den Namen verdient haben und knusprig waren. Hier bekommt man üblicherweise nur Kartoffelschnitz, die in der Pfanne im Öl gebraten werden und immer lätschig sind.

Wir saßen dann da, weil es so nett war, fast 2 Stunden und mit der späten Abfahrt am Morgen lief uns langsam die Zeit davon. 

Es ging dann weiter in Richtung Foça, einer sehr touristischen Ecke für die Türken aus Izmir.

Unterwegs kamen wir an der Fa. Izbas vorbei, die Windräder herstellt. Auf mehreren Kilometern lagen in verschiedenen Werken hunderte von Flügeln rum. Die sind hier mit dem Windradausbau deutlich flotter, weil es vermutlich auch nicht bei jedem Bau eine BI gibt, die den grünschwänzigen Rotbauchfrosch schützen muss.
Die Gegend um Foça herum ist wirklich toll, aber zwischenzeitlich bauen sie hier leider auch alles mit Ferienhäusern der reichen Türken aus Izmir zu.


Wir hatten uns dann eigentlich einen Campingplatz in Ayvalik rausgesucht und als wir dort ankamen, war der komplett leer. Die einzelnen ausgewiesenen Stellplätze waren ungefähr genauso breit wir unser Auto und links und rechts ein Zaun. Ich weiß nicht, wie wir da hätten aus dem Auto kommen sollen. Der clevere Besitzer kam dann auch gleich und meinte, dass er 400 Lira pro Person möchte, also rund 25 Euro für nichts, denn es sah alles nicht besonders einladend aus.

Ich habe ihn daraufhin freundlich gegrüßt und wir sind weitergefahren. Es war nun aber schon nach 17 Uhr und wir brauchten einen Platz. Park4Night gab nicht wirklich viel her aber wir hatten noch einen weiteren Platz hinter Dikili entdeckt. Bei der Ortsdurchfahrt haben wir dann ein Restaurant am Strand entdeckt und sind einfach mal runtergefahren. Das Restaurant war zwar geschlossen, dafür gab es einen wunderschönen Strandzugang und viel Platz zum Parken. Da hier gerade 2 Türken herumliefen, habe ich gefragt, ob wir hier stehen bleiben dürfen. Sie haben in astreinem Deutsch geantwortet, dass das kein Problem sei und deshalb übernachten wir jetzt hier. Beide waren in Deutschland berufstätig und haben hier ihr Ferienhäuschen.
Morgen schauen wir dann, dass wir bis Gelibolu und wieder zurück nach Europa kommen.
 

Dienstag, 28. Mai 2024

28.05.2024_Bafa See-Pamucak (Selçuk)

Gestern nach unserer Ankunft am Bafa See hat es tatächlich ein bisschen geregnet. Die Regenwolken kamen allerdings von Osten und gingen nur halb über den See, so dass wir trotzdem einen wunderschönen Sonnenuntergang hatten.

Zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs hatten wir im Ceri-Restaurant auf der Seeterrasse bereits fertig gegessen. Es gab eine Casserole mit Hühnchen, wobei die Portionen sehr überschaubar waren und es außer Brot keinerlei Beilagen gab. Zusammen mit 2 Softdrinks und 200 Lira für unsere Übernachtung waren das dann auch mal wieder über 30 Euro, was für hiesige Verhältnisse trotz der Inflation einfach überteuert ist. 
Ich würde trotzdem jederzeit wieder hier Zwischenstopp machen, weil es einfach ein wunderhübsches Fleckchen ist. 
Heute Morgen sind wir kurz vor 6 Uhr aufgestanden und wurden direkt von dieser Truppe hier begrüßt. Der Himmel war wolkenlos und die Temperaturen am frühen Morgen sind einfach genial.
Gegen 6.30 Uhr kam die Sonne über den Berg und man will da gar nicht mehr weg, aber nach 5 Tassen Kaffee passt einfach nichts mehr rein.
Hier noch ein Blick in das Ceri-Restaurant vor der Abfahrt.


Gegen 09.30 Uhr ging es los, zunächst nach Didyma. Hier ist der Eintrittspreis mit 7 Euro noch bezahlbar, wenn auch das deutlich mehr ist wie noch vor 2 Jahren. Da man die Anlage von außen nahezu komplett übersehen kann, haben wir uns den Eintrittspreis geschenkt und von außen ein paar Fotos gemacht.
Es ging dann weiter an der Küste entlang und da haben wir dann auch mal ein Foto von uns gemacht. Ich stelle ja nie persönliche Bilder ein, aber das dürft ihr haben.

Es ging dann weiter nach Miletos, der nächsten Ausgrabungsstätte. Auch hier haben wir nur von außen ein paar Bilder gemacht, weil wir heute noch einiges an Strecke vor uns hatten.
Absolut auffallend war, dass im Herbst 2022 hier noch ein reger Besucherandrang herrschte und heute absolut niemand da war. Nicht ein Bus, keine privaten PKW, nichts, nada. Das war vorher in Didyma schon genauso.





Ich denke, sie schießen sich hier mit den völlig überzogenen Eintrittspreisen selber ins Knie und die Touris bleiben einfach weg. Bisher kamen die Hauptbesucher ja aus den Hotels in den Urlaubsregionen und ich vermute, dass die Tagesausflüge jetzt dort so teuer angeboten werden, dass einfach niemand mehr bucht.

Es ging dann weiter in Richtung Ephesus, wobei wir vor Söke noch einen Abstecher nach Doganbey gemacht haben. Auf dem Weg mussten wir mal wieder einer Schafherde den Vortritt lassen.
Doganbey liegt direkt am Meer und hier endet die Straße um die Halbinsel. Man muss also die 10km bis zur Hauptstraße nach Sölke wieder zurückfahren.
Es ist ein absolut verschlafenes Örtchen in einer sehr schönen Landschaft. Direkt hinter dem Ort ragt das Gebirge steil auf. Der Ort besteht eigentlich nur aus ein paar Restaurants, aber auch hier war kein einziger Besucher. 
Wir haben hier an der Promenade unser 2. Frühstück genommen, das aus 35 Teilen bestand. Ich kann das gar nicht alles aufzählen, auf jeden Fall war es viel zu viel und mit unter 10 Euro absolut bezahlbar.


Hier ein Bild von der Straße nach Doganbey. 10 km bizarre Landschaft. Es lohnt sich, den 10km-Abstecher zu machen.

Gegen 14 Uhr kamen wir in Ephesus an und haben den horrenden Eintrittspreis, den ihr hier sehen könnt, zähneknirschend bezahlt. Dass uns vorher schon 6 Euro für den Parkplatz abgeknöpft wurden, muss man wohl nicht extra erwähnen. Ein PKW kostet zwar nur 3 Euro, aber die Dame am Eingang fand, dass unser Auto zu groß ist und daher das Doppelte kostet. Man kann die Touris auch bewusst vergrätzen.
Klar, Ephesus ist schon eine berühmte Ausgrabungsstätte aber irgendwie ist es trotzdem unverschämt. 

Ich stelle mal ein paar Bilder ein, zumal ich ja im Blog von 2022 schon viele Bilder drin hatte.

















Es hatte bei der Besichtigung zwar nur 29 Grad, aber selbst das ist in der Sonne schon unerträglich heiß, wenn man auf dem Pflaster rumläuft. Der hier fand das auch und hat sich mal etwas relaxt aufs Pflaster geworfen.
Ephesus hat einen unteren und einen oberen Eingang. Wir hatten unten geparkt und sind zuerst nach oben gelaufen, weil ich es angenehmer finde, auf dem Heimweg nach unten zu laufen. Als wir am oberen Eingang angekommen waren, haben wir uns vor dem Rückweg ein Eis gekauft und das war dann gerade mal das 3-fache gekostet, wie zuvor am Dalyan-Strand. 
Ihr habt sicher schon bemerkt, dass ich immer wieder auf den Preisen rumhacke, aber hier läuft im Moment gewaltig was schief.

Nach dem Besuch von Ephesus waren wir so durchgeschwitzt, dass ich in Park4Night nach einem Campingplatz geschaut habe und im 5-km entfernten Acarlar sollte ein hübscher Platz bei einem Hotel sein. Wir sind da im Dörfchen rumgeirrt, bis wir im Hof eines verfallenen Anwesens standen aber von Campingplatz keine Spur. 

Bei der weiteren Suche haben wir dann am 15km entfernten Pamucak Beach, der zu Selçuk gehört, einen weiteren Campingplatz entdeckt und hier sind wir jetzt. Die Campinginfrastruktur hier ist einfach sehr bescheiden und im Umkreis von vielen Kilometern gab es nichts anderes.

Der Platz hier ist aber absolut ok. Wir haben einen schönen Schattenplatz unter den Bäumen. Das Meer ist nur wenige Meter entfernt. Er kostet rund 10 Euro pro Person inkl. Strom und es kommt reichlich heißes Wasser aus der Dusche, was uns heute wirklich wichtig war.