Ich hatte ja gestern Abend noch ein Ps geschrieben und reiche dazu jetzt die Bilder nach.
Hier die Abendstimmung am Hafen vom falschen Dalyan. Alles sehr ruhig und die Leute sehr freundlich. Die wenigen Spaziergänger, die da rumlaufen, grüßen alle sehr höflich. Sie sind hier wohl noch nicht so Touri-geschädigt.
Heute Morgen war es dann um 7 Uhr mit 16 Grad schon fast so warm, wie gestern tagsüber. Es geht also aufwärts mit den Temperaturen.
Die Hunde am Denkmal, vor dem ich geparkt hatte, scheinen diesen Platz zu lieben. Sie sind nur gestern kurz geflüchtet, als die Abendsonne genau in ihre Ecke gebrannt hat.
Ich habe es gerade eben erst festgestellt, dass wir 2022, als ich mit Claudia vom "richtigen" Dalyan in Richtung Griechenland gefahren bin, hier schon einmal durchgekommen bin. Ich hatte das absolut nicht mehr auf dem Schirm, aber so ist das halt, wenn man so oft unterwegs ist. Ich habe jetzt deshalb auch nur 2 Bilder eingestellt, weil es gleichartige Bilder bereits im Blog von 2022 (https://clamat2022-2.blogspot.com) gibt.
Es ging dann weiter in Richtung Babakale, dem westlichsten Punkt von Asien.
Die Strecke führt durch kleine Dörfer und oft direkt am Meer entlang. Absolut zu empfehlen.
Dann hat mich Ogli mal wieder etwas geärgert.Ich habe brav bei 84.000.0 km angehalten, um ein Bild zu machen. Fahrzeug abgestellt und den Foto gerichtet und, obwohl sich die Karre keinen Zentimeter bewegt hat, sprang die Anzeige beim Auslösen auf 84000.1, warum auch immer. Das war um 10 Uhr und wie ihr seht, hatte es da schon 21 Grad.
Ich kam dann nach Behramkale, wo sich die Antike Stadt Assos befindet. Da sind wir 2022 auch durchgefahren, haben die Stätte aber nicht besichtigt. Und nun habe ich gemeint, ich muss das nachholen.
Eine absolut blödsinnige Idee.
Dann zahlt man hier 11 Euro Eintritt...
....und läuft weiter den Berg hoch zum Athena-Tempel, von dem nicht mehr wirklich viel steht.
Dann gehts wieder runter zur Stadtmauer auf Höhe des Eintrittsportals.
Um an den restlichen Teil der Anlage zu kommen, läuft man nun 1km steil bergab bis fast auf Meereshöhe.
Und man weiß natürlich genau, dass man das alles am Schluss wieder hochlaufen muss.
Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir die Besichtigung definitiv geschenkt, zumal es zwischenzeitlich in der Sonne schon richtig heiß war.
Nun gut, was macht man nicht alles für die kulturelle Bildung, wobei das für mich trotzdem immer nur alte Steine bleiben.
Ich war da komplett alleine unterwegs. Die Saison hat offensichtlich auch hier noch nicht begonnen und ich denke, dass Assos jetzt bei den Reiseveranstaltern aufgrund des unwegsamen Geländes nicht ganz oben auf der Touri-Liste steht. Zumindest die Echse, die ganz schön groß war, hat sich über die Ruhe gefreut und blieb frech auf ihrem Stein sitzen.
Nach dem Besuch von Assos habe ich beim Runterlaufen zum Auto noch einen Kaffee in den Gässchen getrunken. Da haben sie mal schlappe 4,30 € für die Tasse verlangt, aber ja, Tourizone.
Es war nun schon wieder 13 Uhr und ich war noch keine 60km gefahren. Also war Strecke machen angesagt. Es ging weiter an der Küste entlang, wobei die kleine schöne Küstenstraße irgendwann in die 4-spurige D550 mündet und man die dann auch notgedrungen nehmen muss.
In Akcay konnte ich von der Schnellstraße runter und bin wieder auf den kleinen Sträßchen an der Küste entlang gefahren. Hier, in Balikesir, hatte ich mir einen Übernachtungsplatz in Park4Night rausgesucht.
Ca. 20km später bin ich von der Schnellstraße, auf die ich hinter Balikesir notgedrungen wieder musste, 4km nach Altinova abgefahren. In dem Ort wird gebaut wie verrückt. Riesige Neubausiedlungen bis ca. 2 km vom Meer entfernt.
Ich bin einfach mal bis an die Promenade gefahren und hier war es absolut ruhig. An einem der Restaurants, das noch geschlossen hat, bin ich auf den Parkplatz gefahren und da bleibe ich jetzt heute Nacht.
Daraufhin holte einer das Handy raus und fing an, zu tippen. Ich dachte schon, dass er jetzt bestimmt Geld haben möchte, habe aber leider wieder die Freundlichkeit unterschätzt.
Er hielt mir das Handy unter die Nase und darauf stand sein Name und der Hinweis, dass ich der Polizei, falls ich kontrolliert werde, sagen soll, dass ich sein Freund bin und hier parken darf. Er wollte mir dann auch noch ein Stromkabel legen und ich musste ihn überzeugen, dass ich keinen Strom brauche. Schon seltsam, dass man immer erst skeptisch ist. Vermutlich liegt es daran, dass solche Hilfsbereitschaft bei uns zwischenzeitlich eher selten ist.
Und zum Schluss: Heute hatte es unterwegs zum Teil 27 Grad. Hier am Meer waren es bei der Ankunft angenehme 23 Grad, wobei man schon in den Schatten flüchtet, weil es in der Sonne zu warm ist.
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