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Montag, 27. Mai 2024

27.05.2024_Dalyan-Bafa See

Gestern hatten wir schweren Herzens unseren letzten Tag im Hotel in Dalyan, hier der Eingangsbereich. 

Ich war die erste Woche alleine hier. Dann kam meine Tochter mit Ihrem Mann für eine Woche und am Dienstag letzte Woche kam dann Heike, die mich auf der Rückfahrt begleitet.


Außer einem Paar aus Schottland, das vor 2 Wochen angereist ist, waren wir alleine im Hotel und da die Schotten etwas wasserscheu waren, hatten wir den Pool immer für uns alleine.


Hier noch ein Bild von unserem Stammrestaurant in Dalyan, dem Eylül-Restaurant. Es ist noch recht urtümlich im früheren Stil der hiesigen Restaurants und auch die Preise sind noch bezahlbar. 

Natürlich gibt es zwischenzeitlich hier auch einige wesentlich modernere Lokations, die auch etwas teurer sind. Für mich ist Dalyan aber seit eh und je ein Dorf und ich finde diese einfachen Kneipen einfach viel gemütlicher. 

Wie man sieht, ist in den Restaurants sehr wenig los. In den über 30 Jahren, in denen ich hierher komme, war Ende Mai noch nie so wenig Betrieb wie in diesem Jahr.
Das ist ein typisches Tellergericht bei Eylül. Seebrasse filetiert mit ein paar Kartoffelschnitz und nicht angemachtem Rohkostsalat. So was kostet jetzt so um die 12 Euro, was ja immer noch mehr als ok ist.
Das hier ist unser Wachhund im Hotel in seiner typischen Haltung. Wenn man mitten in der Nacht ins Hotel kommt, muss man ihn wecken, damit er das registriert, obwohl das eiserne Tor sehr laut scheppert.
Ja, und hier nochmal unser "privat-pool", den wir heute Morgen schweren Herzens zurücklassen mussten.
Gegen 10.30 Uhr haben wir uns im Hotel verabschiedet und haben uns dann auf den Weg zum Bafa-See gemacht. Die meisten kennen diesen Namen schon aus dem Blog von 2022 und von meiner Hinreise.

Dass ich jetzt auf der Rückreise die gleiche Route wähle liegt in erster Linie daran, dass Heike das alles noch nicht kennt und wir auch zügig zurückmüssen, weil wir am 12.06. zu Hause sein müssen.

Wir sind bis Akyaka auf der 4-spurigen D400 gefahren und dort dann auf die Küstenstraße abgebogen, auf der sehr wenig los und die landschaftlich sehr schön ist.

Es war hier etwas bewölkt aber mit 23 bis 25 Grad perfekt von der Temperatur.





Hier in Kutlak stand ein Atatürk-Denkmal mit einer Inschrift. Ich wollte mal die Übersetzer-App testen und habe die Tafel fotografiert. Heraus kam Folgendes:

"Souveränität ohne Hackfleisch". 

Ich glaube jetzt nicht wirklich, dass das auf der Tafel steht, verstehe jetzt aber einige Bedienungsanleitungen aus China vielleicht etwas besser.

Es ging dann weiter in Richtung Milas und der Himmel verdunkelte sich immer mehr.

Vor Milas steht diese alte Steinbrücke. Es gibt aber keine Erklärung dazu, also keine Ahnung von wann die stammt und wohin die Straße mal führte.

Auch noch vor Milas gibt es riesige Bergbauindustrie.


Hier wird das Gebirge auf vielen Kilometern weggeknabbert, was nicht wirklich schön aussieht.

Die Straße führt zwischenzeitlich quer durch das Abbaugebiet, was die Navi-App noch gar nicht wusste. Die nervige Tante wollte dauernd umdrehen und direkt durchs Abbaugebiet fahren.

Das hier ist vermutlich ein altes Grab direkt an der Straße, aber auch hier, kein Schild, keine Hinweistafel. Vielleicht wurde das auch ganz anders genutzt.

Milas selbst ist eine hässliche Stadt mit ca. 200.000 Einwohnern. Da muss man nichts fotografieren.

Am Ortsausgang fing es dann an zu schütten und es regnete auf ca. 3 km mal recht heftig. Die Temperatur ging in dem Schütter gleich mal auf 19 Grad runter.

Einige Kilometer hinter Midas liegt die antike Stätte Euromos direkt an der 4-spurigen Hauptstraße. In dieser Region gibt es unzählige davon. Auf die Bezahlung des Eintritts haben wir verzichtet, da man einen Großteil der Anlage auch von der Straße aus sieht und es eh schon nach 16 Uhr war. 


Wir sind deshalb die 20km bis zum Bafa-See durchgefahren, wo wir bei 27 Grad ankamen.

Der Platz hier ist einfach schön, auch wenn es für Camper nichts gibt außer dem Parkplatz. Dafür gibt es das tolle Restaurant am Wasser, in dem wir nachher essen gehen.



Gegenüber vom Ceri-Restaurant ist eine kleine Insel, die komplett von Vögeln annektiert wurde.

Morgen geht es weiter in Richtung Izmir. Die genaue Route steht noch nicht, aber das könnt ihr dann morgen lesen.

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